Ortsgruppe Husby 2012

09.2012
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Karina, Valerija und Kristina sind zum ersten mal in Husby

Am 22. August 2012 war er bereits zu Ende, der diesjährige Aufenthalt von neun weißrussischen Kindern und ihrer Betreuerin, Tatjana Schadewskaja. Diesmal waren es ausschließlich Mädchen, die in Husby und Umgebung liebevoll untergebracht waren.

Sie sind der Dreh- und Angelpunkt des ganzen „Unternehmens“, die Gastfamilien. Das weiß Kirsten Biegemann, die sich seit Jahren mit Mann Wolfgang und den Töchtern Paula und Emma für dieses Projekt engagiert, den Husbyer Verein „Tschernobyl-Kinder“ leitet und selbst zwei Kinder aufgenommen hatte. Denn die Gastfamilien stellen nicht nur über Wochen Unterbringung und Verpflegung sicher, sondern schränken sich oft auch selbst ein. Vor allem einige Gastgeschwisterkinder, die ihr Zimmer klaglos räumten und dadurch z. B. auch die Hausaufgaben wieder am Esstisch, anstelle des eigenen Schreibtischs, erledigen mussten. Aber gerade das ist, so Kirsten Philipsen, eine wertvolle Erfahrung für eine Familie. „Aufs Neue schätzen lernen, wie gut es uns hier geht.“

In Weißrussland leben oft ganze Familien auf nicht mehr als 35 qm, die dortige Einheitsgröße von Wohnraum. Das Hauptproblem ist aber nach wie vor die noch Millionen Jahre andauernde Verstrahlung mit entsprechenden Folgen (z. B. ungleich höheres Krebsrisiko, verseuchte Lebensmittel, etc.). Das ist auch der Grund, weshalb es dem Verein Tschernobyl Kinder Husby so wichtig ist, möglichst viele Kinder zur Erholung nach Angeln zu holen. Daher freute sich Kirsten Biegemann in diesem Jahr besonders über zwei neue Gastfamilien, die es drei weiteren Mädchen (siehe Foto) ermöglichten, nach Angeln zu kommen.

Um den Kindern ein schönes Programm zu bieten und die Gastfamilien finanziell nicht weiter zu belasten, freute sich die Ortsgruppe über zahlreiche Spenden und sagt ganz herzlich DANKE. Vor allem den Husbyern, die das Vorhaben alljährlich in vielerlei Hinsicht großzügig unterstützten! Angefangen mit der Handarbeitsgruppe der Ev. Frauenhilfe, die traditionell das Begrüßungsfrühstück ausrichtet und außerdem noch den Mädchen an einigen Vormittagen das Stricken näher brachte, Frauke Lefarth – ein Highlight für die jungen Damen – gab Tipps zu Pflege und Make-up. Dazu kamen Fahrdienste ehemaliger Gasteltern, Geld- und Sachspenden und so war am Ende auch noch der Besuch der Tolkschau möglich. Schließlich richteten der Landfrauenverein Husby (Salatspenden), Volker Clausen (Getränke), Christian Witt und die Husbyer Feuerwehr (Grillen) den Abschiedsabend aus.

Das Freibad in Satrup gewährte den Mädchen vier Wochen lang freien Eintritt, die Marineschule Mürwik hatte zu einer Rundfahrt auf der Förde eingeladen und die DLRG Holmarksee und die Freiwillige Feuerwehr Freienwill zum Kegeln mit anschließendem Grillen. Aber auch auswärtige Unterstützung wurde der Gruppe zuteil. Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg hatte Rabatte auf die Eintrittskarten gegeben und die Deutsche Bahn die Fahrkarten spendiert.

Einen Höhepunkt gab es noch für Polina Bragina, die ihre Ferien schon zum dritten Mal in Husby bei den Gasteltern Rudolfsen verbringt und diesmal ihren 12. Geburtstag hier feiern konnte. Sie freute sich sehr, dass ihr Herzenswunsch in Erfüllung ging: Die Glücksburger Fördetherme hatte sie und die ganze Gruppe zum Badespaß eingeladen.

So bleibt zu hoffen, dass vielleicht im nächsten Jahr noch die eine oder andere „neue“ Familie zu diesem netten Kreis hinzustößt, um für vier Wochen zur Ersatzfamilie für ein weißrussisches Kind zu werden. Nicht zuletzt die vielen Tränen, die die Kinder beim Abschied vergossen, zeigten, wie gut es ihnen hier gefallen hat. Und wie sehr sie sich schon aufs nächste Jahr freuen! (Elke Rudolfsen)

02.08.2012
Munteres Sprachengewirr an Bord: Artikel im shz

31.07.2012
Ausflug nach Hamburg
Tierpark Hagenbeck, Hafencity und Innenstadt
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24.07.2012
Sie sind da…
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Ortsgruppe Husby 2011

05.06.2011
Wandern am Winderatter See…
Die Pause hat die FFW Markerup-Husbyholz vorbereitet. Danke fürs grillen usw..

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30.05.2011
Die Kinder sind da…

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05.2011
Tschernobyl: – Nach 25 Jahren immer noch (wieder) aktuell

Gastkinder aus Weißrussland sind zur Erholung in Husby! Sponsoren gesucht!

Nach der Katastrophe in Japan ist das Thema Atomkraft brandaktuell und auch die Katastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 wurde in den Medien wieder oft zum Thema gemacht.

Auch die Ortsgruppe Husby des Vereins für die Kinder von Tschernobyl e.V. hatte zu einem Abend der Begegnung am Jahrestag der Katastrophe eingeladen. Gut besucht, wurde allen nach einem kurzen Film und anschließender Diskussion bewusst, dass es für jedes Kind aus diesen Gebieten von großer Bedeutung ist, sich einige Wochen in unserer unverstrahlten Gegend zu erholen.

In diesem Jahr wurden 7 Mädchen und eine Betreuerin aus Weißrussland eingeladen. Ihr Aufenthalt ist vom 30. Mai bis zum 28. Juni 2011 (Also jetzt schon da!)

Für den Bustransfer und einige Aktivitäten (Wandern, Schwimmen, Klettern, Grillen, Tolk-Schau) benötigen wir noch finanzielle Unterstützung.

Wenn Sie die Aktion unterstützen möchten, können Sie das durch Ihre Spende tun. Vielen Dank!

Spenden zugunsten der „Tschernobylkinder“ bitte auf das Konto der Ortsgruppe Husby,

Konto Nr. 60 40802 bei der VR Bank Flensburg Schleswig eG, BLZ 216 617 19, oder

Konto Nr. 20010762 bei der Nord-Ostsee-Sparkasse, BLZ 217 500 00

Für die Gasteltern aus Husby, Kirsten und Wolfgang Biegemann, Tel. 04634 – 1691.

28.04.2011
Umfangreiche Dokumentation zum Ablauf und den Folgen des Reaktorunfalls von 1986

 

Super Gau am 26. April 1986 —- 25 Jahre Tschernobyl —-

Anlässlich des 25. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl möchten wir, die Ortsgruppe Husby des Vereins „Kinder von Tschernobyl e.V.“ zu einem Abend der Begegnung einladen.

Wir treffen uns am 26. April 2011 um 19.00 Uhr im Gemeindehaus in Husby, um u.a. gemeinsam einen Film zu sehen.

Wir würden uns sehr freuen, viele ehemalige, aktive und zukünftige Gasteltern sowie Freunde und Interessierte an diesem Abend begrüßen zu dürfen. (Kirsten und Wolfgang Biegemann)

 

14.04.2011
Liebe Freunde unserer Tschernobylkinder,
gestern gab es einen interessanten Film im ZDF mit o.g. Titel, leider erst nach Mitternacht. Wer kann da noch fernsehen???
Für alle Interessenten: klicken Sie diesen Link an und man kann den Film (28 Minuten) in Ruhe am PC/Laptop ansehen.
Viel Spaß!

Mit freundlichen Grüßen
Henri Westphal

 

 

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Ortsgruppe Husby 2010

25.11. Gastelterntreffen

Kinder aus Tschernobyl – Gastelterntreffen
Wir laden alle Gasteltern ein – und die, die es vielleicht werden möchten – zu einem Treffen

am Donnerstag, den 25. November 2010
um 19.30 Uhr
in den Musikraum der Schule Husby

Neben dem Austausch und gemütlichen Beisammensein wollen wir uns nochmals die Fotos vom letzten Aufenthalt ansehen.

Vielleicht haben auch Sie Interesse, im nächsten Jahr ebenfalls ein Kind aufzunehmen ?
Kommen Sie gerne dazu, informieren sich oder tauschen sich mit den Gasteltern aus.
Wir freuen uns auf einen schönen Abend
Kirsten und Wolfgang Biegemann

 

5.10. Zu Fuß nach Belarus

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Ein Foto-Erlebnisbericht von Horst Kuhnt.

05.10.2010 – 19.30 Uhr – Musikraum Grundschule Husby

Schon seit vielen Jahren pflegt Kuhnt Kontakte nach Weißrussland um dort Unterstützung zu leisten.
Dabei hat er dazu fast alle Reisefahrzeuge benutzt. Warum er jetzt ausgerechnet von Langballig zu Fuß bis nach Weißrussland gegangen ist, wird Kuhnt ausgesprochen kurzweilig in Husby berichten. Infos bei Kirsten und Wolfgang Biegemann 04634-1691

Eintritt frei – um Anmeldung wird gebeten bei Anke Leng 04634-88-23


Zu Fuß nach Weißrussland
Ein Foto-Erlebnisbericht von Horst Kuhnt

Es sind ungefähr 2.500 km und Horst Kuhnt hat sie im Lauf von Jahrzehnten unzählige Male zurückgelegt. Den Menschen in Weissrussland zu helfen, war immer sein Antrieb. Er schloss dabei viele Freundschaften zu Land und Leuten und lernte auch die ungeheure Gastfreundschaft der Weißrussen kennen. Auch, wenn sich Horst Kuhnt nun altersbedingt etwas aus der aktiven Hilfe zurückgezogen hat, wird er nicht müde, um für die Menschen in Weissrussland zu werben.

Seine Wanderung von Langballig nach Minsk war ein großes Abenteuer, das Horst Kuhnt spannend und mit vielen Fotos erzählt. Dabei vergisst er doch nicht sein Anliegen, auf die Not der Menschen im verseuchten Umfeld von Tschernobyl aufmerksam zu machen. Zwar liegt die Katastrophe von Tschernobyl schon fast 25 Jahre zurück, doch werden die Folgen im Umkreis noch lange spürbar sein. Allein durch die belasteten Böden werden noch Generationen der dort lebenden Menschen über die tägliche Nahrungsaufnahme mit der erhöhten Radioaktivität konfrontiert. Horst Kuhnt berichtet u. a. auch von vielen jungen, invaliden Menschen, deren körperlichen Einschränkungen auf die hohe Strahlenbelastung zurückzuführen ist.

Umso mehr begrüßt er u.a. die Tschernobyl-Initiative von Kirsten und Wolfgang Biegemann in Husby, die zusammen mit einigen Gasteltern in jedem Jahr eine kleine Gruppe von Kindern zur Erholung einladen können. Ein Aufenthalt von drei bis vier Wochen reicht durchaus aus, um das Immunsystem der Kinder für ein Jahr zu stärken.

Elke Rudolfsen

Sommer:
Kinder aus Tschernobyl verbringen wiederum …. … unvergessliche Ferien in Husby
Sonne, viel frische Luft, Sport und Bewegung, ein bisschen Abenteuer, Handwerklichkeiten, Ausflüge und viel Gelegenheit zum Spielen und zur Geselligkeit untereinander und mit den Gastfamilien. Das ist das Fazit von 3 ½ Wochen Ferien in Husby, an das sich neun weißrussische Kinder sicher noch lange erinnern werden.  

Möglich gemacht wurde das ganze von Kirsten Biegemann und weiteren sechs Gastfamilien aus Husby, Hodderup, Ausacker und Langballig, die die Kinder und ihre Betreuerin, Frau Tatjana Schadewskaja, liebevoll beherbergten.

Zwar liegt die Katastrophe von Tschernobyl schon fast 25 Jahre zurück, doch werden die Folgen im Umkreis noch lange spürbar sein. Allein durch die belasteten Böden werden noch Generationen der dort lebenden Menschen über die tägliche Nahrungsaufnahme mit der erhöhten Radioaktivität konfrontiert.

Umso schöner ist, den sieben Mädchen (im Alter von 9 bis 15 Jahren) und zwei Jungen (11 und 12 Jahre) unbeschwerte Ferientage in guter Luft ermöglicht zu haben. Hinzu kommt, dass sich das Leben der meisten weißrussischen Familien (bis 6 Personen) auf einheitlichen ca. 35 qm Wohnraum abspielt und in den Städten wie Minsk und Gomel auch Schwimmbäder relativ unbekannt sind bzw. unerschwinglich für den Normalbürger.

Daher ist es für die Gasteltern immer wieder schön zu sehen, wie sich die Kinder schon an etwas mehr Platz, einem Garten und den regelmäßigen Besuchen am Strand oder im Schwimmbad freuen !

Dazu noch das tolle, oben skizzierte Programm, möglich gemacht von vielen Sponsoren und ehrenamtliche HelferInnen. Ein herzliches Dankeschön geht vor allem an die ev. Frauenhilfe, Thomas Weise, die Landfrauen Husby, die Freiwillige Feuerwehr Husby, Markerup und Husbyholz, Bianca und Helge, Martina, Katharina, Maria und Ilse, Wolfgang, Marianne Worm, Martina und Felina Marten, Günter Nielsen, die Deutsche Bahn und das Freibad in Satrup.

Vielleicht haben Sie Interesse, im nächsten Jahr ebenfalls ein Kind aufzunehmen ? Voraussichtlich im Oktober findet ein Infoabend statt, an dem Sie sich unverbindlich informieren können. Oder einfach einmal mit den aktuellen Gasteltern sprechen ?

Elke und Hinrich Rudolfsen

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Bilduntertitel : das Foto zeigt die Husbyer Gasteltern 2010 (die Familien Nissen, Meyer, Biegemann, Rampf, Jungjohann und Rudolfsen) mit ihren weißrussischen Gastkindern

Ortsgruppe Husby 2009

November 2009: Rückblick und Info-Abend
Ohne das fortwährende Engagement unserer Gasteltern-Gemeinschaft wäre keine Kindererholung durchführbar. Auch wenn das öffentliche Interesse an der Tschernobyl-Katastrophe und deren Folgen leider deutlich zurückgegangen ist, ist es bisher gelungen, jedes Jahr Kindern einen drei- bis vierwöchigen Erholungsaufenthalt in Husby zu ermöglichen. Das dieses so weitergehen kann, können Sie unterstützen.

Zu einem Info-Abend mit Rückblick und Austausch laden wir herzlich alle Gasteltern und Interessierte
am 18.11.09 um 19.30 Uhr
in den Seminarraum der Schule Husby ein. (Die Teilnahme verpflichtet Sie zu nichts!)

Kirsten und Wolfgang Biegemann
Initiative für die Kinder von Tschernobyl Ortsgruppe Husby Tel.
04634/1691
http://tschernobyl.husby.de

Juli 2009: Kinder aus Weissrussland zu Gast in Nord-Angeln
Sie haben in Husby bereits eine lange Tradition : die Besuche der Kinder aus Weissrussland, die hier ihre Ferien verbringen. In diesem Jahr sollte es für knapp 3 ½ Wochen sein und es hatten sich wieder 7 Gastelternpaare gefunden, die 8 Kinder und ihre Betreuerin, Frau Tatjana Syrko, beherbergten.

Es gibt viele Motive, ein Gastkind aufzunehmen. Zunächst ist es natürlich schön, einem anderen Menschen etwas vom eigenen Wohlstand abgeben zu können. Oder selbst Berührung mit einer anderen Kultur zu bekommen ? Und dies ggf. auch den eigenen Kindern zu vermitteln, die möglicherweise im Alter des Gastkindes sind ?

2009_tschernobyl

Für uns, die wir keine Kinder haben, war sicher ein Ziel, einmal „Jugend“ im Haus zu haben. Zu erleben, wie das ist, wenn man ein Kind hat, wenn auch nur auf Zeit. Und wir wurden nicht enttäuscht, denn das Mädchen, das zu uns kam, war wirklich noch ein Kind. 9 Jahre alt, die Kleinste in der Gruppe.   Wie würde das wohl werden, hatten wir uns im Vorfeld dieses „Abenteuers“ gefragt ? Würde das Mädchen, das vielleicht zum ersten Mal von zuhause weg ist und sich in einer ganz anderen Welt „wiederfindet“, vielleicht Heimweh bekommen ? Das „Schlimmste“ war für uns jedoch die Vorstellung, sich nicht verständigen zu können. Denn Marya, so der Name des Mädchens, spricht nur russisch, womit wir nun gar nicht dienen können.

Dennoch war es für uns – um es gleich vorweg zu nehmen – ein überaus positives Erlebnis. Denn man ist mit dieser Aufgabe nicht allein : die anderen, erfahrenen Gasteltern unterstützen mit Rat und Tat ! Und dann gibt es noch Kirsten Biegemann, die dem Husbyer Ortsverein Tschernobyl-Kinder e.V. vorsteht, den ganzen Aufenthalt organisiert und immer ein offenes Ohr hat und weiterhilft. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Euch alle !

Was haben die Gastkinder alles hier erlebt ? Neben vielen Unternehmungen, die die Gasteltern für ihre Schützlinge vorbereitet hatten, gab es spannende und interessante Gruppen-Touren : es ging z. B. nach Flensburg zur Phänomenta, zum Kegeln nach Freienwill, zum Klettern in den Seegaarder Wald, in den Tierpark nach Gettorf, zum Schwimmen nach Munkbrarup und schließlich, sicher ein Höhepunkt, einen ganzen Tag lang nach Tolk. Es wurde außerdem gemeinsam gebacken, gekocht, gegrillt, gefrühstückt und gefeiert. Kaum ein Tag also, an dem nicht irgendetwas „los“ gewesen ist.

Möglich gemacht haben das einige Sponsoren und ehrenamtliche HelferInnen. Ein herzliches Dankeschön geht z. B. an die ev. Frauenhilfe, Thomas Weise, die Landfrauen Husby, die Freiwillige Feuerwehr Husby, Markerup und Husbyholz, Bianca, Patti, Marianne Worm, Uwe Jensen, Martina und Felina Marten, Günter Nielsen sowie ehemalige Gasteltern, die z. B. immer noch gerne Fahrdienste, etc. übernehmen !

Und am letzten Abend wendete sich dann das Blatt : die Gast-Kinder hatten ein buntes und abwechslungsreiches Programm für ihre deutschen Gastgeber vorbereitet, das mit großem Applaus bedacht wurde.

Was wir aus den Wochen für ein Fazit ziehen ? Wir werden im nächsten Jahr wieder Gast-Eltern sein – und dann zwei Gastkinder aufnehmen !

Elke Rudolfsen

Juni 2009: Die Kinder aus der Region Tschernobyl kommen (doch) wieder!
Ende 2008 ging durch die Medien, dass keine Erholungsferien mehr für sogenannte „Tschernobylkinder“ seitens der Regierung von Weißrussland erlaubt werden. Alle Jahre wieder versucht Lukaschenko mit den Kindererholungsreisen ins Ausland Schluss zu machen. Lange Rede – kurzer Sinn: Nun dürfen sie doch kommen!

Alle Ortsgruppen des Vereins für Tschernobylkinder haben aber nicht nur mit den weißrussischen Regierungsmethoden zu kämpfen, sondern auch mit der sinkenden Bereitschaft der deutschen Familien, ein oder 2 Kinder für 3 – 4 Wochen in die Familie aufzunehmen. Dennoch konnten die Ortsgruppe Husby in diesem Jahr wieder 7 Kinder einladen. In und um Husby haben sich, wie im letzten Jahr auch, zwei neue Gastelternpaare gefunden, die ein Kind, oder ein Kind und die Betreuerin aus Weißrussland aufnehmen möchten.

Nach wie vor brauchen Kinder aus der Gegend um Tschernobyl den Erholungsurlaub dringend zur Stabilisierung ihrer geschwächten Gesundheit. Die Kinder kommen vom 10. Juni bis 3. Juli 2009 und es sind wieder einige Aktionen geplant. Für diese Aktivitäten (Kegeln, Schwimmen, Grillen, Phänomenta, Abschiedsfest), aber auch für Taschengelder und Bustransfer benötigen wir noch dringend Spendengelder. Wer die Kinder unterstützen möchte, kann Spenden auf ein Konto der Ortsgruppe Husby überweisen.

Kto.-Nr. 6040802 bei der VR Bank Flensburg Schleswig eG, BLZ: 216 617 19 oder

Kto.-Nr. 20010762 bei der Nord-Ostsee-Sparkasse, BLZ: 217 500 00

Jede Art der Unterstützung wird gern angenommen! Weitere Informationen können Sie bei Kirsten Biegemann,
Tel.: 04634 – 1691 erhalten. (Kirsten Biegemann)

Der britische Rapper Example hat das Video seines Songs What we made in der Region um Tschernobyl gedreht.
Mit Blick auf leere Hütten und Gasmasken für Babys meint er: „Niemand, der das gesehen hat, kann noch für Atomkraft sein.“

https://youtu.be/LOOl08NQWU8

März 2009: Gastfamilien / Gasteltern in und um Husby gesucht!

Auch in diesem Jahr möchten wir wieder Kindern aus der Region um Tschernobyl die Möglichkeit geben, ihre Ferien in Husby zu verbringen.

Der Besuch bei uns zwischen Nord- und Ostsee bringt den Kindern einen Ferienaufenthalt mit großem gesundheitlichen Erholungswert. Immer noch gibt es sehr viele Menschen, die aufgrund des Reaktorunfalls Schäden haben und an ihre Kinder weitervererben.

Unsere immer kleiner werdende Gruppe von Gastfamilien (nur noch 5!) sucht dringend Paare oder Familien, die bereit sind, ein Kind aufzunehmen.

Die Kinder kommen in diesem Jahr wieder vor den Sommerferien, also Mitte Juni bis Mitte Juli. (Der genaue Termin stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Die Kinder gehen vormittags in die Grund- und Hauptschule Husby, wo sie in der eigenen Gruppe betreut werden. Die Nachmittage stehen dann zur freien Verfügung, wenn keine gemeinsame Aktivität auf dem Programm steht.

Das Programm wird dank unser Sponsoren (Danke noch mal dafür!) wieder genauso attraktiv wie im letzten Jahr werden: Klettern, Schwimmen, Kegeln, Basteln, Ausflüge wie z.B. zur Tolkschau werden immer mit ganz viel Freude und Dankbarkeit von den kleinen weißrussischen Gästen angenommen.

Die Kinder sind nicht verwöhnt, sie brauchen kein eigenes Zimmer, sie brauchen nur eine Gastfamilie, bei denen sie für vier Wochen ein Stückchen mit zur Familie gehören.

Vielleicht haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie können sich vorstellen, ein Kind für diese Zeit aufzunehmen?

Oder Sie möchten unsere Gruppe finanziell unterstützen? Dann melden Sie sich bitte bei Kirsten und Wolfgang Biegemann (Tel. 1691). (Kirsten Biegemann)

Ortsgruppe Husby 2008

Termin:
Montag 27. 10.2008
Rückblick 2008 in der Schule Husby
19.30 Uhr mit Bildern, Videos und Texten.
Alle Interessierten sind eingeladen….

Wolfgang, Kirsten, Paula und Emma Biegemann, Tel. 04634-1691

Wir haben zum ersten Mal ein Kind aus Tschernobyl aufgenommen. – Ein Erfahrungsbericht.

Die Sprache ist nicht das Problem

Die anfänglichen Zweifel wegen der Sprache und die eigene Arbeit mit einem Tschernobylkind unter einen Hut zu bekommen, waren sehr groß. Dies ist wohl der Grund, warum sich in Husby nur sechs Gasteltern bereit erklärt haben, ein Kind (bzw. zwei Kinder) aufzunehmen.

Wir haben es zum ersten Mal ausprobiert, und klar, man muss etwas Zeit aufwenden, aber man bekommt auch viel zurück.

Der Plan mit den verschiedenen Unternehmungen und Terminen stand schon vor Ankunft der Kinder, so dass sich im Vorfeld viel regeln lies. (Man muss ja nicht immer dabei sein.) Die erfahrenen Gasteltern unterstützen einen wo sie nur können, und man kann sein Kind bei eigenen Terminen immer irgendwo anders Unterbringen – auch über Nacht. Die Kinder wachsen morgens in der Schule zu einer Einheit zusammen und treffen sich auch nachmittags zum spielen oder schwimmen.

Am Anfang hatten wir mit der Sprache ein Problem, aber mit Listen, auf denen kurze Sätze für den täglichen Gebrauch standen, sind wir gut zurecht gekommen. Die Kinder in Russland lernen Englisch in der Schule, so dass unsere 9 jährige Katja kurze Sätze englisch sprach. Da wir ja irgendwann auch mal Englisch in der Schule hatten, konnten wir viele Dinge mit Händen, Füßen, Mimik und englisch besprechen. Der Rest wurde für den nächsten Tag gemerkt (geht natürlich auch sofort) und mit der Betreuerin besprochen. Nach ca. 14 Tagen kennen die Kinder den Tagesablauf, und es lief fast von alleine, da auch schon einiges auf Deutsch verstanden wurde.

Klar haben auch wir zwischendurch mal gesagt „Warum tu ich mir das an?“ oder „ob ich das noch mal auf mich nehme?“, aber die Kinder sind sehr dankbar. Auch die russischen Eltern sind froh, dass ihren Kindern geholfen wird. Sie geben ihren Kindern Geschenke für die Gasteltern mit und hoffen, dass sie in gute Familien kommen. Wenn die Eltern Wünsche äußern, sind sie nicht sehr groß – Kaffee, Vitamintabletten oder Hygieneartikel. Es fehlt ihnen immer noch an vielen Dingen.

Als die Kinder am letzten Abend dann fröhlich ihr einstudiertes Abschlussprogramm vortrugen, wussten wir, wir haben alles richtig gemacht, und wir werden im nächsten Jahr wieder ein Kind nehmen.

Und wenn man dann vor Abreise des Busses noch mal gedrückt wird, kullern dann doch ein paar Tränen. Britta Matthiesen

 

Für weitere Informationen über „Kinder aus Tschernobyl in Husby“ wenden Sie sich bitte an Wolfgang und Kirsten Biegemann, Husbyholz, Kappelner Straße 1, Tel.: 04634 – 1691. (wp)

9 Gäste aus der Region Tschernobyl zu Gast in Husby

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Katja, Egor, Valentin, Viktoria, Julia, Paulina, Katja und Diana besuchten uns mit ihrer Betreuerin Tatjana vom 11.06. – 11.07.08 in Husby. (Julia fehlt auf dem Bild)

In diesem Jahr konnten wir 2 neue Gastelternpaare motivieren, ein, bzw. zwei Kinder für vier Wochen bei sich aufzunehmen.
Vormittags malten, bastelten, spielten und lernten die Kinder in der Schule Husby. An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal bedanken bei Martina Marten, die einen Vormittag mit ihnen Sport machte und bei Patty Richelsen und Martina Janßen, die mit den Kindern kochten und die Gasteltern zu einem 3-Gänge-Menü einluden. Den Kindern hat es viel Spaß gemacht und uns hat es gut geschmeckt.
Weiter stand eine Fahrt an die Nordsee (Föhr), Klettern in Seegard mit Thomas Weise, Kegeln in Husby, Sport und Schwimmen in Munkbrarup mit der Hüruper/Weeser Gruppe, Landesgartenschau und Tolkschau auf dem Programm. Vielen Dank an alle Sponsoren, die solche Ausflüge möglich machen, aber auch für die Sachspenden (Kleidung und Spielsachen). Die Kinder konnten nicht soviel mitnehmen, wie gespendet wurde.
Unsere überschaubare Gruppe könnte im nächsten Jahr gerne etwas größer werden, vielleicht überlegt der/die eine oder andere Husbyer/in sich, auch einmal ein Kind aufzunehmen, es lohnt sich!
Die Kinder leiden immer noch an den Folgen des Reaktorunfalls und erholen sich hier an unserer guten Luft prächtig. In Weißrußland haben die Kinder 3 Monate Ferien, in denen sie meist auf sich allein gestellt sind, weil die Eltern arbeiten müssen. Wir freuen uns, den Kindern ein paar schöne Wochen in Deutschland ermöglicht zu haben und hoffen, es stoßen noch mehr Gasteltern zu uns dazu. Erfahrungsberichte können bei den „Neuen“ Britta und Frank Matthiesen und Nicole und Sven-Ole Nissen und auch bei den anderen Gasteltern eingeholt werden. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!
Kirsten und Wolfgang Biegemann, Tel. 1691

Sponsoren gesucht:

Auch wenn der Reaktorunfall von Tschernobyl über 20 Jahre her ist, so brauchen vor allem die Kinder dieser Region den Erholungsurlaub in Deutschland dringend zur Stabilisierung ihrer geschwächten Gesundheit.

Wir, die Gasteltern für 4 Wochen, möchten den Kindern eine erholsame Zeit bieten. Für den Bustransfer und diverse Aktivitäten (Schwimmen, Kegeln, Grillen, Tolk-Schau) benötigen wir noch finanzielle Unterstützung.

Wenn Sie diese Aktion unterstützen möchten, können Sie das durch Ihre Spende tun.

Spenden zugunsten der „Tschernobylkinder“ bitte auf das Konto der Ortsgruppe Husby
Konto Nr. 6040802 bei der VR Bank Flensburg Schleswig eG
BLZ 21661719
oder
Konto Nr. 2001010762 bei der Nord-Ostsee-Sparkasse
BLZ 21750000

Auch für 2009 suchen wir bereits wieder Gasteltern!
Vielen Dank für ihre Hilfe.

Für die Gasteltern aus Husby
Kirsten und Wolfgang Biegemann Tel. 04634-1691

Dringend Gastfamilien gesucht!

Liebe Husbyer!

Auch im Jahre 2008 möchten wir wieder Kinder aus dem verstrahlten Gebiet um Tschernobyl die Möglichkeit geben, ihr Immunsystem zu stärken. Dafür benötigen wir Gastfamilien oder Gasteltern, die bereit sind, ein Kind für ca. vier Wochen bei sich aufzunehmen.

Der Termin für 2008 wird voraussichtlich Mitte Juni bis Mitte Juli (vor den Sommerferien) sein. Die Kinder sind mit ihrer Betreuerin vormittags in der Schule Husby und können auch den Schulbus benutzen. Die Nachmittage sind „zur freien Verfügung“, meistens verabreden sich die Kinder aus Weißrussland untereinander oder es werden gemeinsame Aktionen geplant (Strand, Freibad, etc.). Sicherlich werden auch wieder Tagesausflüge unternommen (im letzten Jahr waren wir in Schloss Gottorf, auf Föhr und in der Tolk-Schau).

Die Kinder sind mit wenig zufrieden, sie brauchen kein eigenes Zimmer oder große Geschenke, für sie ist es einfach Klasse, unsere frische Luft zu atmen, vitaminreiches Essen zu bekommen und eine schöne Zeit zu haben!

Leider ist unsere Husbyer Gruppe im letzten Jahr auf 5 Kinder geschrumpft! Mit Ihrer Bereitschaft, ein Kind aus Weißrussland aufzunehmen, geben Sie diesem und sich selbst eine große Chance!

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

(Wolfgang, Kirsten, Paula und Emma Biegemann, Tel. 1691)