Ortsgruppe Husby 2010

25.11. Gastelterntreffen

Kinder aus Tschernobyl – Gastelterntreffen
Wir laden alle Gasteltern ein – und die, die es vielleicht werden möchten – zu einem Treffen

am Donnerstag, den 25. November 2010
um 19.30 Uhr
in den Musikraum der Schule Husby

Neben dem Austausch und gemütlichen Beisammensein wollen wir uns nochmals die Fotos vom letzten Aufenthalt ansehen.

Vielleicht haben auch Sie Interesse, im nächsten Jahr ebenfalls ein Kind aufzunehmen ?
Kommen Sie gerne dazu, informieren sich oder tauschen sich mit den Gasteltern aus.
Wir freuen uns auf einen schönen Abend
Kirsten und Wolfgang Biegemann

 

5.10. Zu Fuß nach Belarus

2010_zufussnachbelarus

Ein Foto-Erlebnisbericht von Horst Kuhnt.

05.10.2010 – 19.30 Uhr – Musikraum Grundschule Husby

Schon seit vielen Jahren pflegt Kuhnt Kontakte nach Weißrussland um dort Unterstützung zu leisten.
Dabei hat er dazu fast alle Reisefahrzeuge benutzt. Warum er jetzt ausgerechnet von Langballig zu Fuß bis nach Weißrussland gegangen ist, wird Kuhnt ausgesprochen kurzweilig in Husby berichten. Infos bei Kirsten und Wolfgang Biegemann 04634-1691

Eintritt frei – um Anmeldung wird gebeten bei Anke Leng 04634-88-23


Zu Fuß nach Weißrussland
Ein Foto-Erlebnisbericht von Horst Kuhnt

Es sind ungefähr 2.500 km und Horst Kuhnt hat sie im Lauf von Jahrzehnten unzählige Male zurückgelegt. Den Menschen in Weissrussland zu helfen, war immer sein Antrieb. Er schloss dabei viele Freundschaften zu Land und Leuten und lernte auch die ungeheure Gastfreundschaft der Weißrussen kennen. Auch, wenn sich Horst Kuhnt nun altersbedingt etwas aus der aktiven Hilfe zurückgezogen hat, wird er nicht müde, um für die Menschen in Weissrussland zu werben.

Seine Wanderung von Langballig nach Minsk war ein großes Abenteuer, das Horst Kuhnt spannend und mit vielen Fotos erzählt. Dabei vergisst er doch nicht sein Anliegen, auf die Not der Menschen im verseuchten Umfeld von Tschernobyl aufmerksam zu machen. Zwar liegt die Katastrophe von Tschernobyl schon fast 25 Jahre zurück, doch werden die Folgen im Umkreis noch lange spürbar sein. Allein durch die belasteten Böden werden noch Generationen der dort lebenden Menschen über die tägliche Nahrungsaufnahme mit der erhöhten Radioaktivität konfrontiert. Horst Kuhnt berichtet u. a. auch von vielen jungen, invaliden Menschen, deren körperlichen Einschränkungen auf die hohe Strahlenbelastung zurückzuführen ist.

Umso mehr begrüßt er u.a. die Tschernobyl-Initiative von Kirsten und Wolfgang Biegemann in Husby, die zusammen mit einigen Gasteltern in jedem Jahr eine kleine Gruppe von Kindern zur Erholung einladen können. Ein Aufenthalt von drei bis vier Wochen reicht durchaus aus, um das Immunsystem der Kinder für ein Jahr zu stärken.

Elke Rudolfsen

Sommer:
Kinder aus Tschernobyl verbringen wiederum …. … unvergessliche Ferien in Husby
Sonne, viel frische Luft, Sport und Bewegung, ein bisschen Abenteuer, Handwerklichkeiten, Ausflüge und viel Gelegenheit zum Spielen und zur Geselligkeit untereinander und mit den Gastfamilien. Das ist das Fazit von 3 ½ Wochen Ferien in Husby, an das sich neun weißrussische Kinder sicher noch lange erinnern werden.  

Möglich gemacht wurde das ganze von Kirsten Biegemann und weiteren sechs Gastfamilien aus Husby, Hodderup, Ausacker und Langballig, die die Kinder und ihre Betreuerin, Frau Tatjana Schadewskaja, liebevoll beherbergten.

Zwar liegt die Katastrophe von Tschernobyl schon fast 25 Jahre zurück, doch werden die Folgen im Umkreis noch lange spürbar sein. Allein durch die belasteten Böden werden noch Generationen der dort lebenden Menschen über die tägliche Nahrungsaufnahme mit der erhöhten Radioaktivität konfrontiert.

Umso schöner ist, den sieben Mädchen (im Alter von 9 bis 15 Jahren) und zwei Jungen (11 und 12 Jahre) unbeschwerte Ferientage in guter Luft ermöglicht zu haben. Hinzu kommt, dass sich das Leben der meisten weißrussischen Familien (bis 6 Personen) auf einheitlichen ca. 35 qm Wohnraum abspielt und in den Städten wie Minsk und Gomel auch Schwimmbäder relativ unbekannt sind bzw. unerschwinglich für den Normalbürger.

Daher ist es für die Gasteltern immer wieder schön zu sehen, wie sich die Kinder schon an etwas mehr Platz, einem Garten und den regelmäßigen Besuchen am Strand oder im Schwimmbad freuen !

Dazu noch das tolle, oben skizzierte Programm, möglich gemacht von vielen Sponsoren und ehrenamtliche HelferInnen. Ein herzliches Dankeschön geht vor allem an die ev. Frauenhilfe, Thomas Weise, die Landfrauen Husby, die Freiwillige Feuerwehr Husby, Markerup und Husbyholz, Bianca und Helge, Martina, Katharina, Maria und Ilse, Wolfgang, Marianne Worm, Martina und Felina Marten, Günter Nielsen, die Deutsche Bahn und das Freibad in Satrup.

Vielleicht haben Sie Interesse, im nächsten Jahr ebenfalls ein Kind aufzunehmen ? Voraussichtlich im Oktober findet ein Infoabend statt, an dem Sie sich unverbindlich informieren können. Oder einfach einmal mit den aktuellen Gasteltern sprechen ?

Elke und Hinrich Rudolfsen

2010_gastelternmitkindern
Bilduntertitel : das Foto zeigt die Husbyer Gasteltern 2010 (die Familien Nissen, Meyer, Biegemann, Rampf, Jungjohann und Rudolfsen) mit ihren weißrussischen Gastkindern

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